Maskenball mit Riemchen

Kunstturner trotzen Corona

 

Die allgegenwärtigen Hygienevorschriften machen – natürlich – auch vor dem Wettkampfsport nicht halt, aber durch gemeinsame Anstrengung aller Vereine und Ligaverantwortlichen ist dieser immerhin wieder möglich. Die Saison ist verkürzt, Abstandsregeln und Maskenpflicht verringern den möglichen Zuschauerzuspruch empfindlich, aber am Ende waren sich alle einig: Unter den Blinden ist der Einäugige König; und während andere Sportarten komplett in die Röhre gucken, kümmert sich der Turnsport darum, dass es in dieser überhaupt etwas zu sehen gibt. Zahlreiche Wettkämpfe werden im Livestream übertragen, die Wettkämpfe der finanzstärkeren Vereine mit professionellem Equipment via Sportdeutschland.TV, andere per Handkamera und YouTube. 

 

Der erste diesbezügliche Testlauf für die Grötzinger Drittligisten steigt am kommenden Samstag beim TV Bühl. Gegner sind jedoch nicht die Turnfreunde aus der Zwetschgenstadt, sondern der Liganeuling aus Heckengäu, der unter den o.g. erschwerten Bedingungen keine wettkampftaugliche Halle stellen kann und sich mit uns über das großzügige Angebot zur gemeinsamen Nutzung der ohnehin für den eigenen Wettkampf gebuchten Bühler Halle freuen kann. 

 

„Anpfiff“ ist bereits zu ungewohnter vormittäglicher Zeit, damit bis zum Wettkampf der Gastgeber die Halle ordentlich durchgelüftet und wo nötig desinfiziert werden kann. Das sportliche Ziel kann unter den gegebenen Umständen wie auch den nach wie vor nicht einschränkungsfreien Trainingsbedingungen nur lauten, das verfügbare Übungsgut sauber und sicher abzurufen; gewonnen haben ohnehin schon alle, die zur Ermöglichung der Saison beigetragen haben.

 

JR