Grötzinger Kunstturner zurück in der Erfolgsspur

„The Man of Steele“ macht die halbe Miete…

 …aber auch der Rest der Belegschaft trat erheblich souveräner auf als noch am letzten Samstag bei der vermeidbaren Niederlage gegen Isselhorst, auch wenn man Luca Dilger den krankheitsbedingten Trainingsrückstand noch anmerkte. Ansonsten musste nur Turner-Trainer Lazar Bratan das Pauschenpferd vorzeitig verlassen, hielt sich dafür aber an den anderen Geräten mit 11 Scorepunkten schadlos. Alle anderen Grötzinger kamen sturz-, wenn auch nicht fehlerfrei durch ihr Programm. So konnten Anton Weiss, Max Eisele, Miro Göttler und Jens Rudat weitere 16 Scorepunkte beitragen (kurioserweise jeder jeweils 4).

 

Zudem gaben die Gastgeber aus Sulzbach bereits am Pferd mit vier einstelligen Wertungen das Heft aus der Hand und blieben auch danach insbesondere an ihren starken Geräte Ringe und Barren erheblich unter ihren Möglichkeiten. Lediglich am Sprung gelang den Hessen einen Ehrentreffer in Form eines Gerätpunktes.

 

Trotzdem wäre die Begegnung vermutlich eine ganz enge Kiste geworden, hätten die Turner aus der Fächerstadt die jeweils vierte Übung statt mit dem irischen WM-Teilnehmer Adam Steele mit Athleten aus den eigenen Reihen bestreiten müssen; der vermutlich nötige Schnitt von 11,0 Wertungspunkten hätte das absolute Leistungslimit der Reservebank dargestellt. Man kann nur hoffen, dass die sympathische Truppe um die Gebrüder Krick in der Relegation besteht; der mutige und zukunftsträchtige Entschluss, ohne ausländische Verstärkung in der 3. Kunstturnbundesliga anzutreten, sollte nicht mit dem Abstieg bestraft werden.

 

In diesem Sinne bedanken wir uns bei der TSG Sulzbach für einen auch dank eines zügig und harmonisch wertenden Kampfgerichts und kurzweiliger Moderation bei allseits bester Laune geführten Wettkampf und die reichhaltige Verpflegung; wir würden uns freuen, wenn wir uns im nächsten Jahr revanchieren könnten.

 

Für den TSV Grötzingen bleibt durch den deutlichen Sieg das erklärte Saisonziel Platz 3 möglich. Hierfür muss allerdings in der verbleibenden Trainingswoche noch einmal die berühmte Schippe draufgelegt werden.

 

JR

 

hier geht es zur Bildergalerie