Nah- und Fernduelle um Platz 3 – 6 

Grötzinger Kunstturner empfangen Bochum zum Saisonabschluss

Meister und Absteiger stehen in der Nordstaffel der 3. Kunstturnbundesliga bereits fest, dazwischen ist noch allerhand „Musik“: Mit einem Sieg können die Turner aus der Fächerstadt noch bis zum 3. Platz vorstoßen, bei einer Niederlage und ungünstigem Ausgang anderer Wettkämpfe aber durchaus noch auf den 6. Rang abrutschen.

 

Dem Tabellennachbarn aus Bochum geht es ähnlich, wobei sich für die Westfalen aufgrund einer noch ausstehenden Nachholbegegnung zumindest theoretisch sogar noch ein bisschen mehr Spielraum ergibt. 

 

Unabhängig von allen Planspielen geht es aber beiden Mannschaften darum, nach einer Saison mit Licht und Schatten noch einmal zu zeigen, warum man vor zwei (Bochum) bzw. drei Jahren (Grötzingen) noch in der 2. Bundesliga rangierte – und wie viel des Wegs zurück zu alter Klasse man nach Verjüngung und erfolgreicher Integration des eigenen Nachwuchses bereits absolviert hat (beide Teams sind mit je fünf westfälischen bzw. badischen U20-Turnern in die Saison 2019 gestartet).

 

Angesichts der in den bisherigen Wettkämpfen erzielten Gerätpunkte (und auch der letztjährigen Begegnung beider Kontrahenten) werden sich die Grötzinger Kunstturner vor allem am Pauschenpferd und an den Ringen etwas einfallen müssen, um nicht in der zweiten Halbzeit einem deutlichen Rückstand hinterher laufen zu müssen. Dort allerdings liegen an Barren und Reck die Vorteile auf badischer Seite – zumindest auf dem Papier. Doch wie man bei der fußballerischen Begegnung Bochum vs. Karlsruhe vor gut 3 Wochen sicher ebenfalls wusste: „Entscheidend is auf’m Platz“. Mit dem dort in der Nachspielzeit erzielten Unentschieden (nach Halbzeitrückstand des KSC) könnte der TSV zum Saisonabschluss gut leben.

 

Wir freuen uns auf einen spannenden Wettkampf und wünschen unseren Gästen eine staufreie Anreise.

 

JR